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Dokumente zur Verleihung der Zivilverdienstmedaille an einen jungen Faschisten.
Eine interessante Sammlung von Pressemitteilungen zum Antrag vom 5. Juni 1937 auf Verleihung der Zivilverdienstmedaille an einen jungen Faschisten, der bei dem Versuch, einen in Seenot geratenen Freund in den Gewässern nahe Pesce di Trofarello bei Turin zu retten, ums Leben kam.
Am 2. August 1937 teilte die Turiner Bundespolizei mit, dass der Antrag vom Präfekten von Turin geprüft worden sei.
Das Schreiben vom 5. Juni 1937 schildert den Vorfall und schließt mit dem Antrag auf Verleihung der Medaille. Am 16. April 1938 sandte der Bundeskommandant der GIL Turin ein Schreiben an den Kommandanten der GIL Trofarello, in dem er mitteilte, dass die Zivilverdienstmedaille dem jungen Mann per Dekret vom 21. Februar 1938 in Gedenken an ihn verliehen wurde. Am 17.04.1938 antwortete der Kommandant der GIL von Trofarello und erinnerte daran, dass er anlässlich des Vorfalls geschrieben und um eine Geldspende für die Familie gebeten hatte, da diese sich in finanziellen Schwierigkeiten befand. In dem Antwortschreiben vom 22.04.1938 ging der Kommandant der GIL von Trofarello auf die Bitte ein, ein Foto des Jungen zu schicken, und betonte, dass dies das einzige Foto sei, das die Familie von ihrem Sohn besitze.